Dichtung und Wahrheit

11.11.2015 — Wer braucht eigentlich mehr Fantasie? Schriftsteller oder Historiker und Archäologen?

Kürzlich stießen wir auf einen Artikel über die Ausgrabung am Göbekli Tepe in der Türkei. Dabei erfuhren wir, dass Bilder von Händen zu den ältesten Zeichen der Menschheit gehören. Angeblich sagen sie: „Ich war hier.“ Und die Darstellung eines Stiefkopfs ist das abstrakte Symbol für eine Gottheit. Woher wissen die Archäologen das? Sie wissen es gar nicht, sie versuchen, ihren Entdeckungen einen Sinn zu geben, aus einzelnen Funden eine Geschichte zu spinnen, die Geschichte der Menschheit. So betrachtet brauchen sie ebenso viel Fantasie wie wir Schriftsteller – und unsere Arbeit ist gar nicht so verschieden …

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